Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

Der Dichter Ovid

Roms Barde am Ende der Welt

Ovid gilt als einer der bedeutendsten römischen Dichter. Mit seinen „Metamorphosen“ machte er griechische und römische Mythologieder Nachwelt zugänglich. Seine freizügigen Liebesgedichte missfielen Kaiser Augustus. Dieser schickte Ovid ins Exil ans Schwarze Meer.

In der Nacht vom 22. auf den 23. Januar 1913 schrieb der Schriftsteller Franz Kafka in einem seiner zahlreichen Briefe an Felice Bauer von einem Traum, den er in der vorangegangenen Nacht gehabt hatte. In diesem sei er zu einer Brücke oder einem Kai gelaufen, habe sich zwei Telefonhörmuscheln, die er dort vorfand, an die Ohren gehalten und unaufhörlich verlangt, Nachrichten vom Pontos zu erhalten. Als Antwort kam aus dem Hörer nur trauriger, mächtiger, wortloser Gesang und das Rauschen des Meeres. Kafkas Brief war ein Liebesbrief, und er handelte von dem bekanntesten und wichtigsten Liebesdichter überhaupt: Ovid – allerdings nicht von dem witzigen, in Rom gefeierten Ovid, sondern von dem alten, verbannten Ovid, der am Pontos, dem Schwarzen Meer, auf den Tod wartete.

Ovids Wirken, das die Jahrtausende überdauern sollte, begann in jungen Jahren in Rom. Als Publius Ovidius Naso kam er am 20. März des Jahres 43 v. Chr. in Sulmo (dem heutigen Sulmona) im Land der Päligner, also in den Abruzzen, zur Welt. Es war das Todesjahr Ciceros. Ovids Vater gehörte zum Ritterstand, verfügte über Land und Geld und hatte für seine Söhne, Ovid und dessen Bruder, eine Senatorenkarriere vorgesehen…

Autor: David Neuhäuser

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 07/2018.

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Wissenschaftslexikon

Kom|mo|ti|on  〈f. 20; Med.〉 Erschütterung durch stumpfe Gewalteinwirkung, z. B. Gehirnerschütterung [<lat. commotio … mehr

Ta|chy|me|ter  〈[–xy–] n. 13〉 Messgerät zum Festlegen von Geländepunkten nach Richtung, Entfernung u. Höhenunterschied mit nur einer Einstellung [<grch. tachys … mehr

Bauch|höh|len|schwan|ger|schaft  〈f. 20; Med.〉 Schwangerschaft, bei der sich die befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter, sondern im Eileiter entwickelt u. oft in die Bauchhöhle durchbricht; Sy Extrauteringravidität … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]