Winston Churchill als Historiker Schriftsteller in eigener Sache - wissenschaft.de
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Winston Churchill als Historiker

Schriftsteller in eigener Sache

Winston Churchill (1874 –1965) ist als der britische Premierminister bekannt, der Nazi-Deutschland erfolgreich die Stirn bot. Darüber hinaus profilierte sich der Staatsmann als Schriftsteller – und wusste sein literarisches Talent geschickt politisch einzusetzen.

Am 10. Dezember 1953 wurde Sir Winston Churchill in Stockholm mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Da der gesundheitlich angegriffene Premier‧minister des Vereinigten Königreichs nicht reisen konnte, nahmen seine Ehefrau Clementine und seine Tochter Mary die Ehrung in Stockholm entgegen. Blickt man heute auf Winston Churchill zurück, so fragt man: Warum erhielt er den Nobelpreis für Literatur?

Die Laudatio hilft bei der Aufklärung dieses Rätsels nur bedingt. Darin erwähnte der Laudator, der schwedische Schriftsteller Sigfrid Siwertz (1882 −1970), Churchills „rhetorische Kraft“, eine frühe autobiographische Studie aus dem Jahr 1930 und seine vierbändige Gesamtdarstellung des Ersten Weltkrieges („The World Crisis“: von 1923 bis 1929 erschienen). Siwertz stellte die Lebendigkeit der Schlachtendarstellungen in Churchills Texten heraus. Heute wäre das vermutlich eher ein Ausschlusskriterium. Auch wenn es nicht erwähnt wurde, können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass auch Churchills damals gerade erscheinendes Reihenwerk „The Second World War“ (1948 –1954) in die Bewertung der Jury eingeflossen ist. Den Nobelpreis erhielt Winston Churchill also nicht für ein einzelnes Buch, sondern für sein Lebenswerk – sein literarisches, zweifellos aber auch für sein politisches. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 9/2016.

Dr. Markus Pöhlmann

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