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Geheimsender während des Zweiten Weltkriegs

„Schwarze Propaganda“ im Äther

Sowohl die Deutschen als auch die Alliierten nutzten im Zweiten Weltkrieg Geheimsender, um mit Falschmeldungen unter feindlichen Soldaten und Zivilisten Verwirrung zu stiften.

Im November 1939 erteilte Propagandaminister Goebbels den Auftrag zum Einsatz von Geheimsendern gegen die Alliierten. Im Gegensatz zum offiziellen Fremdsprachenprogramm des deutschen Rundfunks – der sogenannten Weißen Propaganda – dienten die Geheimsender der Verbreitung „Schwarzer Propaganda“. Sie tarnten sich, indem sie etwa vorgaben, von englischen oder französischen Oppositionellen im Untergrund betrieben zu werden. Die Gruppe der deutschen Geheimsender firmierte unter der Bezeichnung „Büro Concordia“. 1943 waren 16 Geheimsender in Betrieb, die Programme in 13 Sprachen produzierten.

Die Geheimsender dienten der psychologischen Kriegführung. Ihr Ziel war es, die Kampfbereitschaft der feindlichen Truppen zu schwächen und die Stimmung an der „Heimatfront“ zu untergraben bzw. separatistische Bewegungen zu stärken, etwa in der Bretagne oder Schottland mit den Sendern „Voix de la Bretagne“ oder „Caledonia“…


Autorin: Dr. Birgit Bernard

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2020

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