Der Maria-Theresien-Taler Siegeszug in Silber - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Der Maria-Theresien-Taler

Siegeszug in Silber

Der Maria-Theresien-Taler, 1753 eingeführt, war als ein Signal wirtschaftlicher Stärke im Dauerkonflikt der Habsburger mit Preußen gedacht. Seine Werthaltigkeit machte ihn bald international begehrt – als Silberbarren im Kleinformat. In Teilen Afrikas und des Nahen Ostens kursierte er bis weit ins 20. Jahrhundert hinein.

Der berühmte Maria-Theresien-Taler begann seine Karriere als ganz normale Münze, die in Österreich und Bayern kursieren sollte. Der Taler war das Resultat eines Münzvertrags, den Österreich am 20. September 1753 mit Bayern schloss. Es ging darum, einen größeren Währungsraum zu schaffen. So wollte man Preußen mit seiner Graumann’schen Münzreform von 1750 – damit war ein erfolgreicher „Reichstaler“ eingeführt worden – wirtschaftlich Paroli bieten. Deshalb entschieden sich die habsburgische Herrscherin Maria Theresia und ihr bayerischer Nachbar Kurfürst Maximilian III. Joseph bewusst dafür, einen schwereren und werthaltigeren Taler zu schaffen, als es der neue preußische war. Fortan sollten aus einer feinen Kölner Mark Silber, also aus etwa 234 Gramm, zehn österreichisch-bayerische Taler entstehen. Diese hatten ein Gewicht von jeweils 28,06 Gramm und wurden mit einem Feingehalt von 833/1000 ausgeprägt. Wenig phantasiereich, hießen diese Stücke erst einmal „Konventionstaler“. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 12/2017.

Zur Übersicht: Rommel. Debatte um den „Wüstenfuchs“

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Error thrown

Cannot use object of type WP_Query as array