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Forschung

Söldner, Landarbeiter, Häftling

Das Schicksal des Söldners Hans Rudolf Wäber zeigt, wie prekär das Leben eines einfachen Mannes in der frühneuzeitlichen Schweiz sein konnte.

Der 1736 geborene Hans Rudolf Wäber stammte aus dem kleinen Dorf Brüttelen im Kanton Bern. In eine Bauernfamilie hineingeboren, verfügte er doch über zu wenig Grundbesitz, um als Bauer seine Familie ernähren zu können, und musste deshalb seinen Lebensunterhalt als Söldner in fremden Kriegsdiensten verdienen. Außerdem verdingte er sich als Manufaktur- und Landarbeiter und geriet mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Über all dies geben die Kriminalakten und andere Dokumente Auskunft. Deren kommentierte Edition von Daniel Furrer zeigt, dass Wäbers Leben exemplarisch für die unstete und prekäre Existenz der ländlichen Unterschicht in der Schweiz dieser Zeit ist…

 


Autorin: Dr. Heike Talkenberger

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2020

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