Spiele in Mittelalter und Früher Neuzeit Spaß für Jung und Alt - wissenschaft.de
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Spiele in Mittelalter und Früher Neuzeit

Spaß für Jung und Alt

Vieles, was Kinder und Erwachsene im Mittelalter und der frühen Neuzeit zum Zeitvertreib taten, kommt uns bekannt vor, manches dagegen auch ziemlich fremd. Und bei einigen einst beliebten Spielen gingen über die Jahrhunderte die Regeln verloren.

Wie schnell ein Spiel zum tödlichen Ernst werden konnte, zeigt das Beispiel des „Frankenburger Würfelspiels“. Adam Graf von Herberstorff ließ am 15. Mai 1626 in Frankenburg (heute Oberösterreich) die Bestrafung von 36 mutmaßlichen protestantischen Rädelsführern eines Bauernaufstandes auf makabre Weise inszenieren: Jeweils zwei der Gefangenen mussten gegeneinander würfeln, und wer die niederere Augenzahl hatte, wurde hingerichtet.

Diese grausame Episode hat mit „spielen“ im eigentlichen Sinn sicher nichts zu tun. Friedrich Schiller wertete 1795 in seiner Abhandlung „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ den Spieltrieb des Menschen auf, indem er sagte: „Der Mensch spielt nur dort, wo er in voller Bedeutung Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“…

Autor: Prof. Dr. Helmut Birkhan

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 01/2019.

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