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Schönheitsideale und Mode im Mittelalter

Spieglein, Spieglein in der Hand

Wer im Mittelalter viel Wert auf sein Äußeres legte, sah sich schnell dem Vorwurf sündhafter Eitelkeit ausgesetzt, andererseits erhob die Minne die weibliche Schönheit zum Kult – ein schmaler Grat.

Gewiss ist mir keine Gestalt, keine mir fremd, / Glanz trage ich in mir, gleich einem göttlichen Gestirn, / der nichts offenbart, was nicht zuvor er gesehen.“ Niedergeschrieben in Latein und mit einer mittelhochdeutschen Übersetzung versehen, entstanden diese Verse im Skriptorium des schwäbischen Klosters Zwiefalten. Welcher Gegenstand mag hier gemeint sein? Des Rätsels Lösung lag bereits den Zeitgenossen gar nicht fern, und dies durchaus im Wortsinn: Rund zehn Kilometer östlich der Abtei erhebt sich über dem rechten Donauufer der von einer Wallfahrtskirche bekrönte Bergkegel des Bussen. Hier fand man um 1900 bei Baumpflanzarbeiten einen kleinen Klappspiegel aus Bronze.

Gerade einmal 8,8 Zentimeter misst das zierliche Stück. Es ist kaum handtellergroß und doch von ergreifender Eindringlichkeit. Sein Griff formt die Gestalten eines bärtigen Mannes und seiner modisch gekleideten Geliebten, die schlanken Körper in inniger Umarmung verschmolzen und die Gesichter im leidenschaftlichen Kuss vereint. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2016.

Prof. Dr. Jan Keupp

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Wissenschaftslexikon

Avi|a|tik  〈[–vi–] f. 20; unz.; veraltet〉 Flugtechnik, Flugwesen [zu lat. avis … mehr

Spring|frosch  〈m. 1u; Zool.〉 langbeiniger, sprunggewandter Froschlurch Mittel– u. Südeuropas, der Sprünge von 2 m Weite u. 1 m Höhe ausführen kann: Rana dalmatina

♦ Elek|tro|re|sek|ti|on  〈f. 20; Med.〉 chirurg. Entfernung von Organen od. Organteilen durch elektr. Schmelzschnitt

♦ Die Buchstabenfolge elek|tr… kann in Fremdwörtern auch elekt|r… getrennt werden.
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