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Historisches Museum Straßburg

Stadt zwischen den Fronten

Das Historische Museum der Stadt Straßburg erzählt die Geschichte der elsässischen Metropole, die nach Jahrhunderten als freie Reichsstadt zum Spielball zweier Nationen wurde.

Prächtige Ritterrüstungen und schwere Geschütze markieren den Beginn der Ausstellung. Sie stehen für die Verteidigung der freien Reichsstadt im Mittelalter. Die letzte Brücke über den Rhein vor der Mündung des Flusses in die Nordsee verlieh Straßburg eine besondere strategische Bedeutung.

Der Charakter eines europäischen Knotenpunkts zeigt sich auch anhand der zahlreichen Druckerzeugnisse, die der Besucher bestaunen kann. Bevor die erste Bibel mit einer Druckpresse mit beweglichen Lettern in Mainz gedruckt wurde, arbeitete Johannes Gutenberg bereits in Straßburg an seiner Erfindung. Durch die in der Stadt angesiedelten Druckereien entwickelte sich Straßburg zu einem reformatorischen Zentrum. Wurden mit Hilfe des Buchdrucks zunächst Wissen und Kritik zu den Themen Kirche und Gesellschaft verbreitet, spiegelte der Druck von sogenannten Luxusordnungen wider, wie sich die mittlerweile protestantische Stadt veränderte. Die Ordnungen sollten sämtliche Lebensbereiche der Bürger reglementieren: von der Ausbildung über das Verhalten in der Öffentlichkeit und den Gaststättenbesuch bis hin zur Kleidung. Ein Beispiel dafür ist eine Tracht namens „Belle Strasbour‧geoise“, die in der Ausstellung zu sehen ist und die dem berühmten gleichnamigen Bild des Malers Nicolas de Largillière ähnelt. Sie ist ganz in Schwarz gehalten, um den Anschein von Sittlichkeit und Bescheidenheit zu suggerieren. Die verwendeten Stoffe konnten sich aber nur die Wohlhabenden leisten. …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 03/2014.

Elisa Heuser

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