Die Stockholmer Doppelspiel - wissenschaft.de
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Die

Stockholmer Doppelspiel

Mit dem Abschuss zweier schwedischer Militärflugzeuge durch sowjetische Jäger über der Ostsee begann vor 65 Jahren eine der rätselhaftesten Affären des Kalten Krieges. Erst Jahrzehnte später erfuhr die Öffentlichkeit, was hinter der „Catalina“-Affäre steckte: Das eigentlich neutrale Schweden hatte für die NATO spioniert.

Es war ein sonniger Frühsommertag über der Ostsee, der 13. Juni 1952. Am Abend gegen 18.30 Uhr gab das Außenministerium in Stockholm eine Presseerklärung des Verteidigungsstabes heraus. Sie enthielt die Mitteilung, dass die schwedische Luftwaffe seit dem späten Vormittag ein Transportflugzeug vom Typ Douglas DC-3 vermisste. Die Maschine sei auf einem Übungsflug zum Zweck der „Ausbildung im funktelegraphischen Dienst“ über dem Meer verschollen.

Die DC-3, 1943 in den USA gebaut und seit 1946 in schwedischen Diensten, war am Morgen um 9.05 Uhr auf dem Luftwaffenstützpunkt Bromma bei Stockholm gestartet und auf etwa 4000 Meter Höhe aufgestiegen. Alle 20 Minuten gab die Besatzung eine Positionsmeldung durch. Der letzte Funkspruch hatte den Stützpunkt um 11.08 Uhr erreicht, der nächste wurde für etwa 11.25 Uhr erwartet, doch er blieb aus. Seither fehlte jede Spur des Flugzeuges und der acht Mann, die an Bord gewesen waren. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 6/2017.

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