Entstehung der "APO" Suche nach dem „Dritten Weg“ - wissenschaft.de
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Entstehung der "APO"

Suche nach dem „Dritten Weg“

Ende 1966 formierte sich in der Bundesrepublik die „Außerparlamentarische Opposition“. Angeführt von Rudi Dutschke, strebten Studenten und Teile der „Neuen Linken“ einen „Dritten Weg“ an – heraus aus den in der Konfrontation des Kalten Krieges erstarrten Gesellschaftsordnungen.

Bei einer Demonstration am 10. Dezember 1966, kurz nach der Bildung der Großen Koalition aus CDU und SPD, soll der politische Aktivist Rudi Dutschke den Begriff von der „Außerparlamentarischen Opposition“ (APO) geprägt haben. Dieser Terminus wurde in den Folgejahren zum Sammelbegriff für den Aufbruch der Jugend und Studenten am Ende der 1960er Jahre. Er spiegelte die Tatsache wider, dass mit der Regierungsbildung aus den beiden großen Volksparteien am 1. Dezember 1966 die Opposition innerhalb des Parlaments auf die Vertreter der bis dahin noch mitregierenden FDP zusammengeschnurrt war, und zwar auf nur 49 von 496 Abgeordneten. Von einer wirklichen Opposition im Parlament konnte also kaum mehr die Rede sein und schon gar nicht davon, dass diese die zahlreichen politischen Bewegungen repräsentierte, die sich außerhalb des Parlaments zusammengefunden hatten.

Sichtbar geworden war ein Zusammenhang dieser Bewegungen bereits am 30. Oktober 1966. An diesem Tag hatte sich ein Bündnis verschiedener Oppositioneller im Rahmen des „Kongresses Notstand der Demokratie“ in Frankfurt am Main versammelt. Etwa 8500 Teilnehmer fanden sich dort zu Diskussionsforen zusammen, und rund 25 000 Personen wurden für eine Demonstration gegen die geplanten „Notstandsgesetze“ mobilisiert. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2016.

Prof. Dr. Detlef Siegfried

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