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Der Bau der Tower Bridge

Symbol viktorianischer Ingenieurskunst

Sie war eine Notwendigkeit, um den wachsenden Verkehr zu bewältigen und zugleich die Versorgung der Metropole London durch Schiffe zu gewährleisten: die Tower Bridge, die 1894 eröffnet wurde. Die mit allerlei Zierrat gestaltete Hebebrücke spiegelt aber vor allem die Ingenieurskunst der Zeit wider.

Die renommierte „Pall Mall Gazette“ hatte es auf die neue Brücke abgesehen. In einem Artikel lästerte der Kulturkorrespondent der Londoner Abendzeitung über die Ästhetik der neuen Brücke: „… was für ein grässlicher Mischmasch von Eisen- und Stahlwerk und gotischer Steinmetz(g)erei“. Und weiter schrieb er: „Dieses gewaltige und zugleich kindische Machwerk demonstriert die Überheblichkeit von 40 Jahren sentimentalen Gewäschs über das Wesen der Kunst … beispiellos der Mangel an Ausgewogenheit, ihr lästiges, überflüssiges Schmuckwerk und ihre unzusammenhängende Stahl- und Eisenkonstruktion …“

Dieser Artikel erschien im Dezember des Jahres 1894. Ein halbes Jahr war es damals her, dass am 30. Juni an einem herrlichen Sommertag unter großem „Pomp and Circumstance“, oder um es auf Deutsch zu fassen: mit viel Brimborium, die neueste Brücke über die Themse eröffnet worden war, die Tower Bridge. Diese hatte sich geradezu unmittelbar in das Bild der Stadt eingefügt. Zwar gab es immer noch vereinzelte nörgelnde Stimmen wie die obige, die sich am viktorianisch-historistischen Zuckerbäckerstil des Bauwerks abarbeiteten, aber insgesamt hatten die Bevölkerung und zunehmend auch die internationale Besucherschaft der Hauptstadt die monumentale Brücke bereits ins Herz geschlossen…

Autor: Dirk Bennett

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 09/2019

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