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Forschung

Universität und Konsum

Die Universitäten des Spätmittelalters waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für eine Stadt.

Nicht nur, dass Universitäten den Bildungsstand einer Region hoben und das Prestige des Landesherrn vermehrten, sie waren auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Am Beispiel der 1409 gegründeten Universität Leipzig haben dies Enno Bünz und Alexander Sembdner untersucht.

Um 1500 besuchten etwa 740 Studenten die Leipziger Universität, das waren etwa zehn Prozent der Einwohner. Dazu kam das Lehrpersonal, 26 Magister bzw. Doktoren. Sie alle belebten die Nachfrage auf dem städtischen Markt, die Studenten aber vor allem indirekt. Logis, Speis und Trank erhielten sie nämlich in den Kollegienhäusern bzw. in den „Bursen“ (der Begriff ist abgeleitet von dem von ihnen zu zahlenden Speisegeld), wo sie als Teil der familia eines Magisters lebten, arbeiteten und verköstigt wurden. Die nötigen Lebensmittel wurden also für sie besorgt. Eine wichtige Ernährungsgrundlage war dünnes Bier, das zollfrei war – ein Privileg der Universität…


Autorin: Dr. Heike Talkenberger

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 08/2020

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