Breschnews Entspannungspolitik Virtuose des kurzen Drahts - wissenschaft.de
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Breschnews Entspannungspolitik

Virtuose des kurzen Drahts

Nach den von Unberechenbarkeit geprägten Jahren unter seinem Vorgänger Nikita Chruschtschow setzte Leonid Breschnew, der neue starke Mann der KPdSU, seit 1964 intern auf kollektive Führung. Außenpolitisch suchte er enge, aber informelle Kontakte zu den USA, Frankreich und Westdeutschland. Als Breschnew 1982 starb, war seine Politik gescheitert.

Der ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser weilte 1970 zu Beratungen in Moskau. Dort erlebte er eine absonderliche Szene. Mitten in der Sitzung betrat ein Beamter des Außenamts den Raum und überreichte dem stellvertretenden Außenminister Winogradow ein Schriftstück. Der gab das Papier an Außenminister Gromyko, der es las, aufstand und es zu Premier Kossygin brachte; der las es und reichte es Breschnew. Breschnew las es und gab es zurück an Kossygin, der es dem Präsidenten Podgorny reichte. Podgorny las es und reichte es zurück an Kossygin, der es wieder Breschnew gab. Breschnew unterschrieb es und reichte es an Kossygin, der es ebenfalls unterschrieb. Dann unterschrieb Podgorny. Podgorny reichte es Gromyko, der es Winogradow gab, der es dem Beamten gab, der es zurück ins Außenamt trug.

Was war geschehen? …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 11/2017.

Zur Übersicht: Juden in Palästina. Der Zionismus und die frühen Einwanderer.

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