Orientreise des deutschen Kaisers Wilhelm II. im Nahen Osten - wissenschaft.de
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Orientreise des deutschen Kaisers

Wilhelm II. im Nahen Osten

1898 reiste Kaiser Wilhelm II. mit einer umfangreichen Delegation ins Osmanische Reich und besuchte Jerusalem. In Damaskus hielt er eine denkwürdige Rede, die in den europäischen Hauptstädten für Erstaunen sorgte.

Die drei Orientreisen Wilhelms – 1889, 1898 und 1917 –, von denen nur die zweite über Konstantinopel hinausführte, werden allgemein im Zusammenhang mit dem Weltmachtstreben des deutschen Kaiserreichs und seinen wirtschaftlichen und militärischen Ambitionen behandelt. Man verengt aber den Blick auf die Zeit, wenn man in Wilhelm nicht mehr als einen „gekrönten Handlungsreisenden“ sieht, den willfährigen Vertreter des deutschen Industrie- und Bankkapitals.

Dabei kann man nicht leugnen, dass sich am Ende der ersten beiden Aufenthalte in der osmanischen Hauptstadt die Auftragsbücher der Lieferanten von Gewehren (Mauser), Kanonen (Krupp) und Kriegsschiffen (Vulkan, Schichau) füllten. Auch die Förderung der Bagdad-Bahn war ein wichtiges Thema für den Kaiser, aber noch mehr für die ihn begleitenden Politiker, Diplomaten und Bankvertreter…

Autor: Prof. Dr. Klaus Kreiser

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2019

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Cur|sor  〈[koes(r)] m. 3; IT〉 bewegliche Markierung auf dem Bildschirm, die anzeigt, an welcher Stelle des Bildschirmes das nächste eingegebene Zeichen erscheint od. der nächste Steuerbefehl wirksam wird [engl., eigtl. ”Läufer“]

♦ Elek|tro|nen|op|tik  〈f. 20; unz.〉 Gebiet der Elektronik, das sich mit den der Optik ähnlichen Eigenschaften der Elektronenstrahlen befasst

♦ Die Buchstabenfolge elek|tr… kann in Fremdwörtern auch elekt|r… getrennt werden.
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