Die Pilgerreise des Konrad Grünemberg Zu Ehren Christi, zum Nutzen der Familie - wissenschaft.de
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Die Pilgerreise des Konrad Grünemberg

Zu Ehren Christi, zum Nutzen der Familie

Von Südwestdeutschland aus ins Heilige Land pilgern – das war im späten 15. Jahrhundert ein beschwerliches, langwieriges und gefährliches Unterfangen. Der Konstanzer Bürger Konrad Grünemberg wagte es im Jahr 1486, und er berich‧tete ausführlich über seine Abenteuer.

Wozu nahmen Menschen wie Grünemberg das alles auf sich? Vier zentrale Motive lassen sich benennen: Erstens konnte sich der Pilger das Wirken und Leiden Jesu Christi an den Originalschauplätzen vor Augen führen. „Ubi steterunt pedes eius“: Wo die Füße des Herrn gestanden hatten, dort wollte auch er stehen. Ein tieferes Verständnis der biblischen Geschichte wurde ihm dadurch ermöglicht. Zweitens durfte der Pilger hoffen, Reliquien zu erwerben. Sogenannte Primärreliquien, also leibliche Überreste Christi, Marias oder der Apostel, hatte das Heilige Land so gut wie gar keine zu bieten. Aber Steine, Straßen, Gebäude, das Heilige Grab ohnehin, waren mit dem Herrn in Berührung gekommen und konnten als „Kontaktreliquien“ gelten. Gerne nahm man etwas davon mit oder strich mit Gegenständen über die heiligen Stätten, die dadurch etwas von ihrer segensreichen Kraft abgeben sollten…

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 3/2016.

Prof. Dr. Folker Reichert

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