Kriegsalltag – Das Beispiel Düsseldorf Zwischen Abenteuer und Todesangst - wissenschaft.de
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Kriegsalltag – Das Beispiel Düsseldorf

Zwischen Abenteuer und Todesangst

Am Beispiel Düsseldorfs lässt sich zeigen, wie Kinder die Kriegsjahre in deutschen Städten erlebten. Vielen rettete die Evakuierung aufs Land das Leben. Zum Kriegsende wurden dann selbst Teenager zu den Waffen gerufen.

In einem Leitfaden für britische Soldaten wurde bereits 1944 festgestellt, dass der Westen Deutschlands zu den am stärksten zerbombten Gebieten Europas gehöre, nicht vergleichbar mit anderen Regionen oder den seit 1940 von Deutschland bombardierten englischen Städten wie Coventry, Bristol und London. Die Bevölkerung sei hungrig, erschöpft und am Rand der Verzweiflung, hieß es in dem Leitfaden.

Diese Beschreibung traf auch auf Düsseldorf zu. Die Stadt wurde am 17. April 1945 von den Truppen der 97. und der 94. amerikanischen Division endgültig befreit, nachdem der linksrheinische Teil der Stadt bereits am 2. März 1945 von US-amerikanischen Truppen besetzt worden war. Im Juni desselben Jahres übergaben die US-Amerikaner den Briten die Stadt.

Bei Kriegsbeginn 1939 hatte Düsseldorf etwa 540 000 Einwohner gehabt, zum Zeitpunkt der Befreiung nur noch 235 000, hauptsächlich Frauen, Kleinkinder und alte Menschen. Die Düsseldorfer Männer waren in Gefangenschaft oder gefallen, viele Kinder evakuiert. Deren Evakuierung erklärt auch, dass unter den 5863 bei Bombenangriffen Getöteten „nur“ 488 Kinder waren. 42 Prozent des Wohnraums der Stadt waren zerstört, und es fehlte an allem, ihn wieder herzurichten. In den Erinnerungen vieler Düsseldorfer sind die ersten Jahre nach dem Krieg bis 1948 geprägt von Hunger, Kälte und Wohnungsmangel. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 3/2017.

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