Gutsfeld, Andreas/Schmitz, Winfried Am schlimmen Rand des Lebens – Altersbilder in der Antike - wissenschaft.de
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Gutsfeld, Andreas/Schmitz, Winfried

Am schlimmen Rand des Lebens – Altersbilder in der Antike

Die wachsende Anzahl alter Menschen in unserer Gesellschaft bei gleichzeitigem Rückgang der Geburten ist immer wieder Gegenstand aktueller Diskussionen. Verbunden damit ist eine beginnende kulturelle Umdeutung des Alters, die nicht mehr Altersarmut und Einsamkeit, sondern die aktiven, gesunden und sportlichen Senioren beschwört. Angesichts dieses offenen Deutungsprozesses kann es ausgesprochen spannend sein, einen Blick auf frühere Zeiten und ihren Umgang mit dem Alter zu lenken. Der Band „Am schlimmen Rand des Lebens?“, herausge?geben von den beiden Alt?historikern Andreas Gutsfeld und Winfried Schmitz, bie-tet ein weites Spektrum von Altersbildern in der Antike. Deutlich wird, daß die Antike ganz unterschiedliche Konzepte des Alters kannte. Beobachtet Ernst Baltrusch etwa, daß Alte im klassischen Griechenland im Demokratisierungsprozeß der Gesellschaft politisch und sozial zunehmend an den Rand gedrängt wurden, so arbeitet Winfried Schmitz für Sparta als „Gerontokratie“ ein völlig entgegengesetztes Bild heraus. Hier herrschten die „alten Väter“ – was gleichzeitig auf den wichtigen Unterschied zwischen der Lebenswirklichkeit der alten Männer und der der alten Frauen verweist.

Rezension: Talkenberger, Heike

Gutsfeld, Andreas/Schmitz, Winfried
Am schlimmen Rand des Lebens – Altersbilder in der Antike
Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2003, 233 Seiten, Buchpreis € 19,90
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