Bringmann, Klaus Augustus - wissenschaft.de
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Bringmann, Klaus

Augustus

Kämpfer im Bürgerkrieg und Friedensbringer, Eroberer im Namen des Reichs und Totengräber der Republik, Hoch-verräter und Vater des Vaterlandes – dies sind nur einige Facetten des römischen Herrschers Gaius Octavius, dem der Senat 27 v. Chr. den Ehrennamen Augustus („der Verehrungswürdige“) verlieh. Wie kein anderer vor ihm hat dieser Kaiser, der sich nur als princeps, also als ersten Mann im Staat bezeichnete, der Alleinherrscher war, aber die Traditionen der Republik beschwor, die sprachlichen und visuellen Mittel der Propaganda zur Legitimierung seiner Herrschaft benutzt.

Der renommierte Althistoriker Klaus Bringmann hat nun eine handliche und wohlausgewogene Biographie der „wirkungsmächtigsten und widersprüchlichsten Gestalt der römischen Geschichte“ geschrieben. Er zeigt, auf welchen Bedingungen der Aufstieg des Erben Caesars beruhte, analysiert dessen innen- und außenpolitische Entscheidungen und würdigt die historische Leistung des Augustus. Bei aller Problematik seiner Herrschaft stellt Bringmann dabei positiv die Bindung der Politik an Recht und Gesetz und die Befriedung des Reichs in den Vordergrund.

Rezension: Talkenberger, Heike

Bringmann, Klaus
Augustus
Primus Verlag, Darmstadt 2007, 301 Seiten, Buchpreis € 29,90
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