Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

Körner, Hans

Botticelli

Er gehörte zu den beliebtesten Künstlern seiner Zeit und starb doch in Armut und Vergessenheit – Alessandro Filipepi, eher bekannt als Sandro Botticelli (1444/45–1510). Ausgebildet bei dem damals führenden Maler in Florenz, Filippo Lippi, und gefördert von den mächtigen Medici, schuf Botticelli zahlreiche Werke – unter anderem „Die Geburt der Venus“ und „Primavera“ –, deren Anmut und Schönheit ihm großen Ruhm eintrugen. Doch das Blatt wendete sich: Der politisch bedingte Verlust der Protektion durch die Medici, die Begeisterung für den fanatischen Savonarola und der zunehmend als altmodisch empfundene Malstil Botticellis brachten den Künstler ins gesellschaftliche Abseits.

Lange Zeit fast völlig vergessen, gilt Sandro Botticelli seit der Mitte des 19. Jahrhunderts neben Leonardo da Vinci als wichtigster Exponent der Florentiner Frührenaissance. Der Düsseldorfer Kunsthistoriker Hans Körner hat sich in einer differenzierten Darstellung dem Florentiner Maler zugewandt. Geschickt verknüpft er Lebenslauf und Kunstproduktion Botticellis miteinander und erhellt in seinen anregenden Bildinterpretationen die allegorischen Rätsel so mancher Gemälde.

Rezension: Talkenberger, Heike

Körner, Hans
Botticelli
Du Mont Literatur und Kunst, Köln 2006, 420 Seiten, Buchpreis € 49,90
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Lun|gen|wurm  〈m. 2u; Zool.〉 Angehöriger einer Gruppe schmarotzender Fadenwürmer, der eine Lungenkrankheit von Schweinen, Wiederkäuern u. Pelztieren verursacht

Selbst|ent|zün|dung  〈f. 20; unz.〉 Entzündung mancher Stoffe (z. B. Kohle, Gas, Holz) ohne sichtbare äußere Einflüsse

♦ Elek|tro|dy|na|mo|me|ter  〈n. 13〉 elektrisches Messgerät, bei dem mittels einer festen u. einer drehbaren stromdurchflossenen Spule ein Zeigerausschlag bewirkt wird

♦ Die Buchstabenfolge elek|tr… kann in Fremdwörtern auch elekt|r… getrennt werden.
» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]