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Sinn, Ulrich

Das antike Olympia – Götter, Spiel und Kunst

„Von einem im Zentrum der Startanlage errichteten Altar stieg ein aus Bronze gefertigter Adler auf, während ein an der Spitze der Dreiecksanlage montierter Delphin zu Boden fiel. Damit hatte, für alle sichtbar, das Rennen begonnen.“ Derartige realitätsnahe Beschreibungen der Abläufe im antiken Olympia, die die Vorstellungskraft des Lesers beflügeln, sind keine Ausnahme in dem anschaulich geschriebenen Buch des Archäologen Ulrich Sinn. Beginnend mit den antiken Quellen über Olympia von Pausanias bis Homer, steht im Mittelpunkt der Darstellung das Heiligtum Olympia mit seiner Götterwelt und seinen Kunstwerken. Dazu tritt Wissenswertes zum Ablauf der Wettkämpfe, zu Athleten und Besuchern. Schließlich berichtet Sinn – etwas zu langatmig und anekdotenhaft – über die Erlebnisse berühmter Persönlichkeiten während der Spiele. Wenn man sich etwas ausführlicher vor den Sommerspielen 2004 über deren Ursprünge informieren möchte, bietet das vorliegende Buch einen gründlichen Einblick. Nach Erklärungen für die hohe Bedeutung der Olympischen Spiele und des Sports überhaupt in der griechischen Kultur und zu der Frage, warum gerade Olympia zum alles überstrahlenden Zentrum wurde, sucht man allerdings vergeblich.

Rezension: Potschka, Jens

Sinn, Ulrich
Das antike Olympia – Götter, Spiel und Kunst
Verlag C. H. Beck, München 2004, 276 Seiten, Buchpreis € 29,90
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