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Baumann, Imanuel

Dem Verbrechen auf der Spur – Eine Geschichte der Kriminologie und Kriminalpolitik in Deutschland 1880 bis 1980

Wie entstehen Verbrechen, und was kann man zu ihrer Verhinderung tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit dem 19. Jahrhundert die Kriminologie. Ein Erklärungskonzept lieferte die „Kriminalbiologie“, die „wissenschaftliche Untersuchung der körperlichen und geistigen Eigenart des Verbrechers“ (Friedrich von Liszt).

Man ging dabei von der Annahme aus, daß es den Typus des „verbrecherischen Menschen“ gebe, der mit naturwissenschaftlichen – biologischen wie psychologischen – Methoden beschreibbar sei. Auch wenn demgegenüber immer wieder soziale Faktoren für die Entstehung von Verbrechen in die Diskussion eingebracht wurden, so dominierte die Annahme von der Existenz des „geborenen Verbrechers“ die Strafverfolgungspraxis der Weimarer Republik, vor allem aber der NS-Zeit. Überraschender ist, wie lange und hart-näckig sich das Konzept auch in der Nachkriegszeit hielt.

Darauf macht der Freiburger Historiker Imanuel Baumann in seiner fundierten Studie mit dem Titel „Dem Verbrechen auf der Spur“ aufmerksam. Minutiös hat er die Geschichte der Kriminologie von 1880 bis 1980 untersucht und die entscheidenden Wandlungen und Brüche herausgearbeitet. Er zeigt zudem eindringlich die enge Verknüpfung von Strafverfolgung und Politik.

Rezension: Talkenberger, Heike

Baumann, Imanuel
Dem Verbrechen auf der Spur – Eine Geschichte der Kriminologie und Kriminalpolitik in Deutschland 1880 bis 1980
Wallstein Verlag, Göttingen 2006, 429 Seiten, Buchpreis € 46,00
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