Luik, Martin Der schwierige Weg zur Weltmacht – Roms Eroberung der Iberischen Halbinsel 218–19 v. Chr. - wissenschaft.de
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Luik, Martin

Der schwierige Weg zur Weltmacht – Roms Eroberung der Iberischen Halbinsel 218–19 v. Chr.

„Zwei Jahrhunderte lang wurde dort mit so viel Blutvergießen auf beiden Seiten gekämpft, und es kam soweit, daß Roms Herrschaft durch den Verlust von römischen Feldherren und Armeen häufig Schmach erlitt …“ So berichtet der römische Historiker Velleius über die Kämpfe Roms auf der Iberischen Halbinsel. Kein anderes Gebiet im Mittelmeerraum hat der vollständigen Unterwerfung durch die Römer so lange widerstanden. Die Römer trieb zunächst der Kampf mit Karthago um die Vorherrschaft, später die Ausbeutung der wertvollen iberischen Bodenschätze an.

Der Archäologe Martin Luik geht den Geschehnissen um die römische Eroberung nach und zeigt, wie das Fehlen natürlicher Grenzen, die massive Gegenwehr einheimischer Stämme, aber auch die Profi?lierungssucht römischer Generäle schließlich nur noch die vollständige Okkupation der Pyrenäenhalbinsel sinnvoll erscheinen ließ. Im Zuge dieser Entwicklung kam es erstmals zur Aufstellung eines ständigen römischen Provinzialheeres, was im weiteren Verlauf folgenschwere Auswirkungen auf die römische Innenpolitik hatte. Der reichbebilderte Band bietet eine Gesamtschau, die vor allem die neuesten archäologischen Erkenntnisse vermittelt.

Rezension: Talkenberger, Heike

Luik, Martin
Der schwierige Weg zur Weltmacht – Roms Eroberung der Iberischen Halbinsel 218–19 v. Chr.
Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2005, 117 Seiten, Buchpreis € 37,90
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