Manthe, Ulrich Die Rechtskulturen der Antike – Vom Alten Orient bis zum Römischen Reich - wissenschaft.de
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Manthe, Ulrich

Die Rechtskulturen der Antike – Vom Alten Orient bis zum Römischen Reich

Neben der Entfaltung äußerer Macht in der Form des Imperiums gehörte die Regulierung des innergemeinschaftlichen Zusammenlebens durch Rechtsordnungen zu den bedeutenden Leistungen des Altertums. In dem von Ulrich Manthe herausgegebenen Band wird über die Rechtskulturen der Ägypter, Mesopotamier, Hethiter, Israeliten, Griechen und Römer informiert, in über weite Strecken leider ziemlich technischen, an ein Lehr- oder Handbuch gemahnenden Einzelbeiträgen – statt übergreifender historischer und rechtssoziologischer Fragestellungen eine Buchbindersynthese. Obwohl nicht klar ist, an welchen Leserkreis sich der Band eigentlich richtet, bietet er immerhin Material für vergleichende Überlegungen und zeigt zugleich, wie Juristen die verschiedensten vergangenen Welten ihrem kategorisierenden Blick unterwerfen und dabei vieles ausblenden. Ideologiefrei ist es zudem nicht, wenn das obsessiv um Eigentum und Vertrag zentrierte römische Recht mit Vokabeln wie Austauschgerechtigkeit, Marktwirtschaft und Beziehungen „zwischen gleichrangigen Menschen“ zum „Recht der reinen Vernunft“ stilisiert wird.

Rezension: Walter, Uwe

Manthe, Ulrich
Die Rechtskulturen der Antike – Vom Alten Orient bis zum Römischen Reich
Verlag C. H. Beck, München 2003, 346 Seiten, Buchpreis € 29,90
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