Penth, Sabine Die Reise nach Jerusalem – Pilgerfahrten ins Heilige Land - wissenschaft.de
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Penth, Sabine

Die Reise nach Jerusalem – Pilgerfahrten ins Heilige Land

Beginnend mit der Entstehung der Jerusalem-Wallfahrt und den beliebtesten Reliquien, die die Pilger von dort mit nach Hause zu nehmen wünschten, schildert Sabine Penth in ihrem Buch „Die Reise nach Jerusalem“ anschaulich und quellennah Pilgerwege und Reiseerlebnisse von der Frühzeit bis zum Spätmittelalter. Dabei wagten sich nicht nur Männer auf den gefahrvollen Weg ins Heilige Land, auf dem Krankheiten, Überfälle und Naturkatastrophen drohten, sondern auch Frauen wie die spanische Klosterfrau Egeria oder die römische Matrone Paula, die schon im 4. Jahrhundert Jerusalem besuchten. Von beiden Reisen – ebenso wie von zahlreichen anderen – wissen wir durch die überlieferten Pilgerberichte, die wichtige Quellen nicht nur für die Reise selbst, sondern auch für die Verhältnisse vor Ort darstellen.

Unumstritten war die Jerusalem-Wallfahrt nicht: Schon der Kirchenvater Hieronymus betonte im Jahr 395, nicht im irdischen Jerusalem gewesen zu sein sei entscheidend, sondern mit Blick auf das himmlische Jerusalem moralisch gut gelebt zu haben. Außerdem warnte er vor dem allzu weltlichen Treiben in Jerusalem.

Rezension: Dr. Heike Talkenberger

Penth, Sabine
Die Reise nach Jerusalem – Pilgerfahrten ins Heilige Land
Primus Verlag, Darmstadt 2010, 142 Seiten, Buchpreis € 16,90
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