Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

Eich, Armin

Die Söhne des Mars – Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike

Gibt es Kriege, so lange wie es Menschen gibt? Oder treten Kriege, definiert als „geplante und organisierte bewaffnete Ausein‧andersetzungen zwischen autonomen Gruppen“, erst zu einem bestimmten Zeitpunkt auf? Mit dieser grundsätzlichen Frage befasst sich der Althistoriker Armin Eich zu Beginn seines Buchs. Seine Antwort: Keineswegs habe es Kriege „schon immer“ gegeben, wie einige Historiker behaupten, sondern archäologische Funde aus dem Neolithikum um 5000 v. Chr. zeigten lediglich brutale Gewaltanwendung, die ganze Gruppen traf, doch keinen Kampf. Außerdem gab es noch keine eigentlichen Kriegswaffen; erst im 2. Jahrtausend v. Chr. setzte sich das Schwert als reine Kriegswaffe durch.

Eich beschreibt manchmal sehr kleinteilig die Schritte zur Militarisierung der alten Welt vor dem Hintergrund zunehmender ökonomischer Verflechtungen zwischen Europa und dem Vorderen Orient bis zum bronzezeit‧lichen Zusammenbruch, die Entwicklung von Kriegerkaste und Waffentechnologie einschließlich der Seeflotte in der klassischen Zeit sowie die Ausbildung von römischer Dominanz, aber auch deren Überwindung. Er macht darauf aufmerksam, dass die römische Herrschaft nicht zuletzt auf Gewalt und Terror beruhte, und vergisst auch das Thema der Kriegstraumatisierung nicht.

Rezension: Dr. Heike Talkenberger

Eich, Armin
Die Söhne des Mars – Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike
Verlag C. H. Beck, München 2015, 281 Seiten, Buchpreis € 24,95
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Last|ver|tei|ler  〈m. 3; El.〉 zentrale Überwachungsstelle in Verbundnetzen, die mit den Kraftwerken u. Umspannstationen verbunden ist u. die elektr. Energie dorthin leitet, wo sie jeweils benötigt wird

we|gern  〈V. t.; hat; Mar.〉 ein Schiff ~ innen auskleiden [nddt.; zu asächs. weg … mehr

Schau|spie|ler  〈m. 3〉 1 〈Film; TV; Theat.〉 Darsteller, Gestalter einer Rolle in einem Schauspiel, einem Film, einer Serie o. Ä. 2 〈fig.〉 jmd., der sich gut verstellen kann, Heuchler … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]