Barber, Malcolm Die Templer – Geschichte und Mythos - wissenschaft.de
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Barber, Malcolm

Die Templer – Geschichte und Mythos

Mit dem spektakulären Ende des Templerordens, das durch das Schicksal des Jacques de Molay bezeichnet wird – er war als der letzte Großmeister des Ordens 1314 als Ketzer dem Scheiterhaufen überantwortet worden –, hat sich vor zwei Jahren der französische Historiker Alain Demurger eingehend beschäftigt. Nun legt der englische Historiker Malcolm Barber eine Gesamtdarstellung der Geschichte des Templerordens vor, die informativ und gut lesbar zugleich ist.

Gegründet 1120, gehörte die Gemeinschaft der Templer im 13. Jahrhundert zu den mächtigsten geistlichen Ritterorden. Ihre Aufgabe bestand, neben der Rückeroberung des Heiligen Landes, im Schutz der Jerusalem-Pilger. Im Lauf der Zeit vermochten die profitbewußten Templer ein riesiges Vermögen anzuhäufen, das alsbald die Begehrlichkeit der Mächtigen weckte. Und so folgte dem Aufstieg der abrupte Niedergang: Der französische König Philipp der Schöne und Papst Clemens V. wirkten zusammen, als sie 1307 alle Templer unter der Anklage der Häresie verhaften und ihre Güter konfiszieren ließen.

Barber läßt die verschiedenen Phasen der Ordensentwicklung Revue passieren und bringt damit Licht in die von manchen Vorurteilen und Mythen behaftete Geschichte dieses Ordens.?

Rezension: Talkenberger, Heike

Barber, Malcolm
Die Templer – Geschichte und Mythos
Artemis & Winkler, Düsseldorf/Zürich 2005, 360 Seiten, Buchpreis € 28,00
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