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Bücher

Ein leidenschaftliches Leben

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Richard DawkinsDIE POESIE DER NATURWISSENSCHAFTENUllstein, Berlin 2016736 S., € 38,–ISBN 978–3–550–08067–8E-Book für € 29,99ISBN 978–3–843–71315–3

Die Messlatte für seine Autobiografie hat Richard Dawkins selbst hoch gelegt: Fast jedes Buch, das der Evolutionsbiologe und Religionskritiker bisher veröffentlicht hat, wurde zum Bestseller. Nun, mit 75 Jahren, blickt er zurück.

Der erste Teil des zweibändigen Buchs ist ein Genuss: Es geht darin um die Kindheit im kolonialen Afrika, die Jugendjahre in verschiedenen Schulen und Internaten, den Zugang zur Natur, zur Lyrik und der Weg zum – in Dawkins Worten – „militanten Atheisten“. Der Leser begleitet einen stotternden Jungen, der Dr. Dolittle liebt und in Charles Darwin seinen Helden findet.

Dawkins wirft Schlaglichter auf seine wissenschaftlichen Mentoren und Wegbegleiter, etwa den späteren Medizin- Nobelpreisträger Nikolaas Tinbergen, der in Oxford sein Doktorvater war. Das ist leidenschaftlich und unterhaltsam erzählt, geistreich und kurzweilig. Der erste Teil endet mit dem Erscheinen von „Das egoistische Gen“ – jenem Buch, das Dawkins mit 35 Jahren weltberühmt gemacht hat.

Im zweiten Teil verlässt Dawkins die chronologische Erzählweise und berichtet in thematisch geordneten Kapiteln über seine wissenschaftlichen Arbeiten, seine Bücher und den wachsenden Ruhm. Leider gerät das häufig ausschweifend, manchmal redundant – und auch ein bisschen eitel. Seitenlang zitiert Dawkins aus eigenen Büchern, und die Fülle an Anekdoten und Namen dürfte selbst wohlwollende Kenner stellenweise überfordern.

© wissenschaft.de – Ute Schönfelder
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