Bumiller, Casimir Geschichte der Schwäbischen Alb – Von der Eiszeit bis zur Gegenwart - wissenschaft.de
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Bumiller, Casimir

Geschichte der Schwäbischen Alb – Von der Eiszeit bis zur Gegenwart

Die Schwäbische Alb, von den Humanisten besungen und den Wanderern geliebt, ist ein sich von Südwest (Schaffhausen) nach Nordost (Nördlinger Ries) hinziehendes Mittelgebirge in Baden-Württemberg. Anders als fast alle anderen Mittelgebirge wurde sie schon sehr früh besiedelt. 35000 Jahre alt sind die ersten Faustkeile der steinzeitlichen Jäger, spektakulär vor allem aber ist die auf der Ostalb aufgefundene „Eiszeitkunst“, die zwischen 26000 und 30000 Jahren alt ist.

Casimir Bumiller führt in seiner „Geschichte der Schwäbischen Alb“ die Leser von diesen frühen Lebenszeugnissen bis ins 20. Jahrhundert. Die Entwicklungen der „großen Geschichte“ werden in ihren Auswirkungen auf die Region untersucht, dazu treten biographische Skizzen wichtiger Persönlichkeiten. Breiten Raum nimmt das Mittelalter mit seinen Kloster- und Städtegründungen, seinen Burgen und Höfen ein. Immer wieder wird ein Blick auf die schwierigen Existenzbedingungen der Bauern auf der rauhen Alb geworfen, denen sich durch den Aufbau einer Metall- und Textilindustrie im 19. Jahrhundert neue Verdienstmöglichkeiten erschlossen.

Anschaulich geschrieben und voll Detailwissen, empfiehlt sich das Buch keineswegs nur für den heimatbewussten Schwaben.

Rezension: Talkenberger, Heike

Bumiller, Casimir
Geschichte der Schwäbischen Alb – Von der Eiszeit bis zur Gegenwart
Casimir Katz Verlag, Gernsbach 2008, 467 Seiten, Buchpreis € 32,00
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