Schäfer, Christoph Kleopatra - wissenschaft.de
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Schäfer, Christoph

Kleopatra

Kaum eine historische Frauengestalt hat stärker die Phantasie beflügelt als Kleopatra VII. (69–30 v.Chr.). Als berückende Schönheit gilt sie, als Verführerin, charmant und klug. Ihre Liebesverhältnisse mit dem alternden Caesar und mit Marcus Antonius machten sie berühmt, ihre Selbsttötung durch Schlangengift nach dem Scheitern all ihrer Pläne ergriff die Gemüter. Oft fällte man jedoch in der Vergangenheit, die sich von den parteiischen römischen Quellen allzusehr leiten ließ, ein harsches Urteil über die Ägypterin.

Eine abgewogene, gut geschriebene, wenn auch manchmal etwas zu salopp formulierte Biographie hat jetzt der Hamburger Althistoriker Chri-stoph Schäfer vorgelegt. Er stellt Kleopatras Reich, ihre politische Rolle und ihre persönlichen Geschicke dar und zeigt immer wieder, welche Handlungsspielräume die Königin im Rahmen der römischen Großmachtpolitik hatte. Unter der Fragestellung „Zeitlos schön?“ folgt eine Spurensuche nach dem wirklichen Aussehen der „ägyptischen Venus“. Ein Schlußkapitel präsentiert die künstlerische und mediale Rezeption Kleopatras – von der italienischen Malerei bis zur „Asterix“-Verfilmung.

Rezension: Talkenberger, Heike

Schäfer, Christoph
Kleopatra
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, 336 Seiten, Buchpreis € 34,90
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Mut|ter|korn  〈n. 12u; unz.; Zool.〉 pilziger, giftiger Getreideparasit, der das Fruchtknotengewebe aufzehrt u. eine steinharte Masse bildet, die medizin. in der Frauenheilkunde als Abtreibungsmittel verwendet wurde: Claviceps purpurea

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