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Nunn, Astrid (Hrsg.)

Mauern als Grenzen

Ob zur Markierung und Kontrolle eines Staatsgebiets, als Schutz vor unerwünschten Eindringlingen oder als Bollwerk gegen die eigene Bevölkerung: trennende Mauern, die Staaten oder Einfluss-Sphären voneinander abgrenzen, gibt es seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. Damals baute der sumerische König Sulgi einen Riegel zwischen Euphrat und Tigris, der vor Nomaden schützen sollte.

 Einen lehrreichen und abwechslungsreichen Überblick über Mauern als Grenzen hat die Altorientalistin Astrid Nunn herausgegeben. Der Band schlägt einen großen Bogen von den ersten Mauern im Alten Orient über den römischen Limes, die Grenzbauwerke der Sasaniden, das dänische „Danewerk“ und die Chinesische Mauer bis zu der die beiden deutschen Staaten voneinander trennenden Mauer, die 1989 fiel.

Liest man die Geschichte der einzelnen Bauwerke, von denen Nunn 26 im Überblick zusammenstellt, so überwiegt der Eindruck einer relativen Kurzlebigkeit der meisten. Immerhin 470 Jahre hielt das gegen die Sachsen und Slawen errichtete Danewerk stand, doch nur ein Jahr stand die „Pestmauer“ in der Provence, die vor der in Marseille wütenden Krankheit hatte schützen sollen, aber die Ausbreitung des Verderbens nicht verhindern konnte.   

Rezension: Dr. Heike Talkenberger

Nunn, Astrid (Hrsg.)
Mauern als Grenzen
Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2009, 215 Seiten, Buchpreis € 29,90
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