SEIT WANN IST DIE ERDE RUND? - wissenschaft.de
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SEIT WANN IST DIE ERDE RUND?

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Autor: Guillaume Duprat -xxx- Verlag: Knesebeck, München -xxx- Seiten: ab 7 Jahren, 61 S. mit beweglichen Illustrationen -xxx- ISBN: 978–3–86873–135–4 -xxx- Buchpreis: € 19,95
Wie sich die Völker unseren Planeten vorstellten – ausgezeichnet von der bdw-Jury als Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 in der Kategorie Perspektive: das sachkundigste Jugendbuch –

Heute wissen wir es genau: Die Erde ist rund, na ja, sagen wir ziemlich rund. Schließlich kann man das aus dem Weltraum sehen. Griechische Philosophen hatten schon vor über 2000 Jahren vermutet, dass die Erde eine Kugel ist – aufgrund von Beobachtungen und Nachdenken. Eine reife Leistung. Menschen, die in anderen Kulturkreisen oder Zeiten lebten, hatten nicht die Möglichkeit, sich mithilfe von Wissenschaft und Technik ein Bild von unserer Erde zu machen. Die auf Sumatralebenden Minangkabau glaubten beispielsweise, dass die Erde von einer lebenden Säule getragen wird: zuunterst ein Fisch, darauf ein Ei, darauf ein Wasserbüffel und ganz oben die Erde als dicke Scheibe – eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Andere Völker dachten, die Erde sei rechteckig, dreieckig oder kreisförmig, eine Schale oder Linse. Das Buch von Guillaume Duprat zeigt all das originell und witzig gezeichnet und mit kurzen informativen Texten. Es hat mir auf den ersten Blick gefallen. (Ich habe mir die nominierten Bücher in der Kategorie „Perspektive“ zusammen mit meiner Tante Barbara angesehen, die Mitglied der Jury ist.) Wir waren uns sofort einig: Dieses Buch ist sehr interessant und besonders schön gestaltet. Es ist nicht nur eine spannende Reise durch die Weltbilder der Menschen, sondern auch eine Tour durch die Forschung von Anthropologen, Historikern und Religionswissenschaftlern.

Leon Ritzert (12 Jahre)

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Rou|ti|ni|er  〈[rutinje] m. 6〉 jmd., der Routine hat, in einer Arbeit, der Kunst gewandter, geübter, erfahrener Mensch (oft etwas abwertend im Unterschied zum schöpferischen Menschen) ● er ist ein reiner ~ [frz., ”Gewohnheitsmensch“]

An|er|kennt|nis  〈f. 19 od. n. 11; Rechtsw.〉 Erklärung des Beklagten im Zivilprozess, dass der Anspruch des Klägers zu Recht bestehe

♦ Mi|kro|phy|sik  〈f.; –; unz.〉 Physik des Kleinsten, Atom–, Molekülphysik; Ggs Makrophysik ... mehr

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