Anzeige
Anzeige

Mohammad Rasoulof

Fragen von Moral und Schuld

dam0222bue10.jpgDie Todesstrafe wird laut Amnesty International nirgends auf der Welt so häufig vollstreckt wie im Iran. Der Regisseur Mohammad Rasoulof – der als politisch Unbequemer sein Heimatland nicht verlassen darf und diesen Film unter größten Schwierigkeiten drehte – setzt sich in seinem Film „Doch das Böse gibt es nicht“ in vier erschütternden Episoden mit der Frage auseinander, wie glaubwürdig ein Mensch in einem totalitären Regime bleiben kann. Da ist etwa Heshmat, ein Familienvater, der im Morgengrauen Todesurteile vollstreckt und dafür einen Sack Reis erhält, oder Pouya, der sich weigert, trotz Befehl einen Menschen zu töten. Zwar ist der Streifen im Iran angesiedelt, doch seine Frage nach Moral und Schuld ist durchaus allgemeingültig. Der fesselnde Film gewann den Goldenen Bären bei der Berlinale 2020.

Rezension: Dr. Heike Talkenberger

Mohammad Rasoulof
Doch das Böse gibt es nicht
absolut Medien, Fridolfing 2021, DVD, Laufzeit 150 Min., € 9,90

Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Te|le|fon|ge|sell|schaft  〈f. 20〉 Gesellschaft, die ein Leitungsnetz für Ferngespräche unterhält, Telefongeräte vertreibt u. telefonische Dienstleistungen anbietet

Tar|get  〈n. 15; Phys.〉 Teilchen, Medium, auf das bei einem Streuexperiment ein Strahl gelenkt wird [engl. ”Zielscheibe“]

Arach|ni|de  〈f. 19; Zool.〉 = Spinnentier; oV Arachnoide ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige