Catherine Bernstein Wissenschaft ohne Gewissen - wissenschaft.de
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Catherine Bernstein

Wissenschaft ohne Gewissen

Die Nationalsozialisten führten einen brutalen Feldzug auch gegen körperlich oder geistig Behinderte. In ihrer Lehre der „Rassenhygiene“ wurden diese als „Erbkranke“ stigmatisiert, die als nutzlose und „asoziale Schädlinge“ die „deutsche Volksgesundheit“ gefährdeten. Es folgten Zwangssterilisation und später die gezielte Ermordung von Zehntausenden von Betroffenen, was mit dem euphemistischen Begriff „Euthanasie“ („der gute Tod“) bezeichnet wurde. Eine zentrale Rolle bei dieser „Aktion T 4“ spielte der Neuropathologe Dr. Julius Hallervorden, dessen wissenschaftlicher Ehrgeiz keine Schranken kannte. Er sammelte Hunderte von Gehirnen der Ermordeten als „Material“ für seine Untersuchungen. Der Film rekonstruiert den historischen Kontext und leuchtet die Persönlichkeit des Arztes aus.

Rezension: Dr. Heike Talkenberger

Catherine Bernstein
Aktion T 4
Das Euthanasie-Programm der Nazis
absolut MEDIEN GmbH, Fridolfing 2018, DVD, Laufzeit 54 Minuten, € 14,90

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