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Berufungen an Hochschulen

Zu wenige Professorinnen

Deutschlandkarte Berufungen an Hochschulen bdw 03/2022
Leibniz-Institut für Länderkunde 2022

Der Frauenanteil in der Professorenschaft variiert in den einzelnen Bundesländern: Im Saarland und in Bayern ist nur jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt – in Berlin jede dritte.

Ende 2020 gab es 12.949 hauptamtliche Professorinnen an deutschen Hochschulen. Das entspricht einem Frauenanteil von 26,3 Prozent. Somit ist inzwischen jede vierte Professur mit einer Frau besetzt. 20 Jahre zuvor war es noch etwa jede zehnte. Bei den seit 2002 bestehenden Juniorprofessuren, die 2020 rund 3,3 Prozent aller Professuren ausmachten, lag der deutschlandweite Frauenanteil immerhin bei 47,6 Prozent. Auch bei den abgeschlossenen Habilitationen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen sind Frauen weiter stark unterrepräsentiert: Ihr Anteil lag im Jahr 2000 bei 18,4 Prozent (392 Habilitationen) und ist im Laufe von 20 Jahren deutlich auf 35,1 Prozent gestiegen (538 Habilitationen). Während die Karte bei den 2020 besetzten Professuren die Berufungspolitik der letzten rund 25 Jahre widerspiegelt, ermöglicht sie durch die flächig dargestellten Habilitationen einen Blick in die Zukunft. Deutlich werden die zum Teil erheblichen Unterschiede der Frauenanteile bei Professorenstellen und Habilitationen in den Bundesländern. Geht die Entwicklung im bisherigen Tempo weiter, wird in Deutschland die Parität in der Professorenschaft wohl erst in einigen Jahrzehnten Realität sein.

Die ganze Karte noch einmal als pdf-Datei gibt es hier.

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