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Klimawandel - gestern, heute, morgen

Foto: ipopba/iStock

Wetterextreme, Waldbrände, Wasserhochstände – die vergangenen Jahre bedeuteten für viele Menschen weltweit eine Härteprüfung. Denn bedingt durch den Klimawandel treten Wetterkapriolen nicht nur häufiger auf, sondern fallen auch sehr viel harscher aus. Das zeigte sich zum Beispiel im Frühherbst 2017 mit den Hurrikanen "Irma" und "Maria" in der Karibik und den USA. Durch den Treibhauseffekt, der infolge des hohen Ausstoßes von Kohlendioxid sein natürliches Maß überschritten hat, erwärmen sich Landmassen und Meere. Aus dem Wasser steigt daher auch mehr Dampf auf, der zusätzlich zur Erwärmung beiträgt und den Klimawandel verstärkt. In der Folge verlieren Gletscher an Masse, wandern Tierpopulationen in wohligere Habitate ab, verschieben sich die Jahreszeiten, die Meere absorbieren Kohlendioxid und versauern. Was die bisher gemessenen Werte und prognostizierten Modelle über die Entwicklung des Klimawandels verraten, lesen Sie in unserem Dossier.

Strategien im Blick

Klimawandel: Wappnen ist angesagt

Um den Folgen des Klimawandels zu trotzen, können Städte, Wälder und Küsten angepasst werden. Dazu gibt es kluge Konzepte und die Umsetzung hat begonnen, berichtet bild der wissenschaft in der Mai-Ausgabe... mehr

Pflanzenreste unterm Eispanzer

Grönland: Spuren einstiger Eisschmelze

Grönland hat in der letzten Million Jahre mindestens einmal den Großteil seines Eispanzers verloren, belegt ein „verschollener“ Bohrkern. Dies unterstreicht das aktuelle Schmelzrisiko und den damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels... mehr

Klimawandel

Europas Wälder: Empfindlichkeit erfasst

Stürme, Brände und Schädlinge – Forscher zeigen systematisch auf, wie anfällig die europäischen Wälder gegenüber diesen im Zuge des Klimawandels wachsenden Bedrohungen sind... mehr

Korallensterben

Hunger schon vor der Bleiche

Der tödliche Hunger der Korallenpolypen galt bisher als die Folge der Bleiche. Doch nun zeichnet sich auch ein auslösender Hungereffekt ab, der im Zusammenhang mit zu hohen Wassertemperaturen auftritt... mehr

Eiszeiten

Arktischer Ozean einst voller Süßwasser

Überraschender Befund: In den vergangenen 150.000 Jahren enthielt der Arktische Ozean zweimal reines Süßwasser, als er durch Eismassen von den anderen Meeren weitgehend getrennt war... mehr

Schneealgen

Antarktis: Färbung mit Schmelz-Effekt

Auf Schneeflächen der Antarktis breiten sich im Zuge des Klimawandels rote und grüne Algen aus. Die Verfärbung führt zu einer Erwärmung und beschleunigt damit die Schneeschmelze, berichten Forscher... mehr

Antarktis und Südpolarmeer im Wandel

Kondensiertes Wissen zum „tiefen Süden“

Was wissen wir über die Lebenswelt der südlichen Polarregion und ihre zukünftige Entwicklung? Einblicke liefert nun ein Forscherteam, das die vielen relevanten Studien aus dem letzten Jahrzehnt ausgewertet hat... mehr

Klimawandel in Deutschland

2020 war zweitwärmstes Jahr

Schon die Jahre 2018 und 2019 waren zu warm und zu trocken. Jetzt bestätigen erste Daten des Deutschen Wetterdienstes, dass auch 2020 diesem Trend folgte... mehr

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Xan|than  〈n.; –s; unz.; Chem.〉 ein aus Glucose–Einheiten aufgebautes Polysaccharid, das u. a. als Verdickungsmittel in Nahrungsmitteln u. Kosmetik verwendet wird

kunst|sin|nig  〈Adj.〉 kunstverständig

Bio|po|ly|mer  〈n. 11〉 makromolekularer Stoff, der am Aufbau der belebten Natur beteiligt ist, z. B. Protein

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