Welcher ritterliche Kampf wurde sprichwörtlich? - wissenschaft.de
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Bilderrätsel

Welcher ritterliche Kampf wurde sprichwörtlich?

Schachfigur aus Elfenbein, 12. Jahrhundert (BPK / RMN – Grand Palais / Jean-Gilles Berizzi)

Beim mittelalterlichen Turnier ging es darum, möglichst lange im Sattel sitzen zu bleiben. Wer teilnahm, tat dies meist zu Ehren einer Dame. Eine bis heute gebräuchliche Redewendung hat ihren Ursprung in der bekanntesten Form des ritterlichen Zweikampfs, dem Tjost (oben: Schachfigur aus Elfenbein, 12. Jahrhundert). Wie lautet sie?

Buchmalerei, französisch, um 1470. (AKG / British Library)

Für jemanden eine Lanze zu brechen, das war für die Ritter des Mittelalters Ehrensache. Das Splittern der Sportgeräte war dabei kein Zufall. Die Hölzer wählte man speziell für diesen Zweck aus. Die berstenden Lanzen machten den Zweikampf spektakulärer – und gleichzeitig auch sicherer, denn so wurde verhindert, dass ein Ritter den vollen Stoß seines Gegners abbekam. Gefährlich waren die Turniere dennoch. Es kam immer wieder zu tödlichen Unfällen.

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