Cebit - Digitales Doping fürs Handy - wissenschaft.de
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Technik+Digitales

Cebit – Digitales Doping fürs Handy

Nach der Firma Motorola haben jetzt auch die Unternehmen Siemens und Nokia eine neue Handygeneration mit extrem schneller Übertragungstechnik vorgestellt. Die Geräte sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen.

Durch den Einsatz von GPRS(General Packet Radio Service)-Technologie lässt sich das Internet erstmals in guter Qualität auf das Handy-Display holen. Bislang ermöglichte das WAP (Wireless Application Protocol) das Surfen mit dem Handy, doch die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten war so gering, dass die Technik den Spitznamen „Wait and Pay“ bekam. Die GPRS-Technik ist dagegen revolutionär: Zwei- bis viermal so schnell wie beim WAP-Handy flitzen die Daten durch die Leitungen.

Sie treten ihre Reise in kleine Pakete zerhackt an und das Handy puzzelt die Informationen wieder zusammen. Das Gerät ist dabei ständig online. Handybesitzer brauchen jedoch keine Angst vor riesigen Gebührenrechnungen haben, denn die Datenübertragung wird nur nach der Menge und nicht nach der Dauer abgerechnet. Ob sich beim Surfen immer Höchstgeschwindigkeit erreichen lässt ist jedoch fraglich, da sich mehrere Nutzer einen Kanal teilen.

Abhilfe soll ab dem Jahr 2002 das UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) bringen. Mit bis zu 2 Megabit pro Sekunde könnten Bilder und Musikstücke dann durch den Äther rasen und rund um den Globus auf dem Handy zur Verfügung stehen. Eine Videokonferenz mit Handys könnte dann im Bereich des Möglichen liegen.

Almut Bruschke-Reimer
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Le|gu|min  〈n. 11; Biochem.〉 Eiweißstoff in den Hülsenfrüchten [→ Legumen ... mehr

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