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Technik|Digitales

Dreibeiniger Roboter schwingt die Hufe

Einen dreibeinigen Roboter mit ungewöhnlich elegantem Fortbewegungsmechanismus haben amerikanische Forscher entwickelt: Jeweils ein Bein stößt sich leicht vom Boden ab, knickt im Kniegelenk etwas ein, schwingt zwischen den beiden anderen hindurch und erreicht auf der gegenüberliegenden Seite wieder den Boden. Der nächste Schritt wird von einem anderen Bein ausgeführt, so dass sich der Roboter insgesamt in einer Zickzacklinie fortbewegt. Ein kompakter flacher Rumpf hält die drei Beine über Gelenke zusammen. Auf diesem Rumpf könnte der Roboter Sensoren oder Kameras zur Fernerkundung tragen, erklären die Entwickler um Dennis Yang vom Viginia Polytechnic Institute in Blacksburg.

Die eigenwillige Fortbewegungsart kommt in der Natur nicht vor. Dies liegt vor allem daran, dass sich der Rumpf mit dem durchschwingenden Bein bei jedem Schritt einmal um 180 Grad umdreht. Dennoch haben sich die Forscher die Bewegungsmuster von der Natur abgeschaut. Durch das einfache Durchschwingen ist die Gesamtbewegung äußerst energiesparend. Die Bewegung kommt dem Gang eines Menschen sehr viel näher als bei zweibeinigen Robotern, sagt Entwickler Yang. Auch die Bewegungskontrolle ist einfach: Während Zweibeiner ständig über Sensoren und Motoren in Balance gehalten werden müssen, steht der von den Forschern Strider genannte Dreibeiner stabil (siehe Film unten).

Das aktuelle Modell der Forscher hat eine Höhe von rund einem Meter und besteht aus drei teleskopförmigen Beinen. Für das Tragen größerer Lasten ist der Roboter ungeeignet, doch lassen sich Sensoren und Kamera in unwegsames Terrain mitführen. Durch die erhöhte Beobachtungsposition der Kamera ließen sich auch Hindernisse leicht umgehen oder über diese hinwegschauen.

New Scientist, Onlinedienst ddp/wissenschaft.de ? Martin Schäfer
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