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Technik|Digitales

Fasergewebe soll Druckgeschwüre bei bettlägerigen Patienten verhindern

Deutsche Wissenschaftler haben mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) eine druckentlastende Auflage für den Operationstisch entwickelt. Das Material soll Druckgeschwüre, die insbesondere im Beckenbereich bei bettlägerigen Patienten und bei längeren Operationen auftreten, verhindern.

Das Gewebe besteht aus zwei textilen Flächen, die durch spezielle Fäden in einem definierten und druckelastischen Abstand gehalten werden. Die Matten sollen den Körperauflagedruck des Patienten im Vergleich zu den bislang benutzten Gelmatten um bis zu 25 Prozent vermindern. Die Materialkombination, Anordnung und Verarbeitung der beiden Außenflächen läßt zudem Körperfeuchte abfließen.

Die luftführende Zwischenschicht ist atmungsaktiv und thermoregulierend. Dadurch wird das Auskühlen des menschlichen Körpers während einer Operation verzögert. Elektrisch leitfähige Beschichtungen, die im Niedervoltbereich aufgeheizt werden können, erlauben zudem die Funktion als „Heizmatte“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat die Innovation im Initiativpgrogramm „Zukunftstechnologien für kleine und mittlere Unternehmen“ (ZUTECH) der industriellen Gemeinschaftsforschung gefördert.

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