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Forscher bestücken Operationslampen mit LEDs

Chirurgen müssen am OP-Tisch zukünftig weniger schwitzen, wenn sie sich über ihre Patienten beugen. Eine italienische Firma hat eine Operationslampe entwickelt, die viel Licht, aber so gut wie keine Hitze entwickelt. Das Licht der Lampe, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, stammt ausschließlich aus besonders hellen LEDs, meldet das Online-Fachmagazin „optics.org“.

Die Lampe der Firma Rimsa verbraucht nur einen Bruchteil der Energie einer normalen OP-Lampe und kann 50.000 Stunden ununterbrochen leuchten. Junge Entwicklungen in der LED-Technik machten die Lampe möglich: Erst seit kurzem sind LEDs verfügbar, die hell genug sind und dabei eine hohe Lebensdauer besitzen.

Außer des geringeren Energieverbrauchs und der gesteigerten Bequemlichkeit für die Chirurgen soll die Lampe auch für den Patienten Vorteile haben. Das offene Gewebe in den Wunden wird durch das LED-Licht weniger erhitzt und droht daher nicht so schnell auszutrocknen wie unter einer konventionellen OP-Lampe, versichert der Hersteller.

ddp/bdw – Andreas Wawrzinek
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