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KI – Möglichkeiten und Chancen

Weltraum-Teleskop
(Foto: pixabay.com, skeeze)
Spätestens seit die verschiedenen Produkte aus dem Bereich Technologie den Einzug in die unterschiedlichsten Bereiche des Alltags erhalten haben, spielt der Begriff „KI“ auch in medialer Hinsicht eine immer größere Rolle.

Was früher noch auf Messen präsentiert wurde, steht nun im Wohnzimmer. Egal, ob Sprachassistenten oder automatische Licht- und Rollladensteuerung: die Möglichkeiten, sich den Alltag ein wenig zu erleichtern (und die ein oder andere technische Spielerei auszuprobieren) sind vielseitig.

Doch welche Chancen sind es eigentlich genau, die sich mit Künstlicher Intelligenz und den jeweiligen Produkten verbinden lassen? Und wie könnte sich der Markt in Zukunft entwickeln? Welche Risiken birgt das Thema? Und sind manche Vorurteile vielleicht sogar unbegründet?

Welche Grenzen zeigen sich im Zusammenhang mit KI?

Gerätschaften aus der Kategorie KI überzeugen mittlerweile in den unterschiedlichsten Bereichen. Egal, ob die Wohnung gesaugt, der Rasen gemäht oder Musik abgespielt werden soll: viele Funktionen lassen sich bequem via Sprache oder App steuern. Dementsprechend gestaltet sich die Suche nach etwaigen Grenzen schwer. Manchmal entsteht sogar der Eindruck, Sprachassistenten könnten alles, außer vielleicht die Zukunft vorherzusagen.

Tipps, die beispielsweise im Zusammenhang mit Sportwetten abgegeben werden, müssen daher immer noch „aus dem Bauch heraus“ entschieden werden, auch wenn sich die Ergebnisse zu Bundesligaspielen und Co. über die jeweiligen Skills mittlerweile bequem abrufen lassen. Dennoch macht gerade dieser ungewisse Faktor sicherlich auch den Reiz der Wetten aus. Hier kann es sich lohnen, ein wenig mutig zu sein, nicht auf das Wissen von KI zu vertrauen und stattdessen zu tippen. Angebotscodes gibt es bei bet365 zur Genüge.

Deutliche Entwicklungen zeigten sich hingegen bei der Fähigkeit von Sprachassistenten, wenn es um das Erkennen von Emotionen anhand der Stimmlage der Nutzer geht. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich gerade in diesem Bereich auch in Zukunft noch viel verändern wird.

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Viele Menschen stehen KI immer noch skeptisch gegenüber

Vielleicht ist es der Mix aus dem Unbekannten und der kontinuierlichen Entwicklung, der dazu führte, dass sich noch nicht alle Verbraucher mit den neuen Möglichkeiten anfreunden können.

Auch der ein oder andere Datenskandal und Gerüchte im Zusammenhang mit Abhöraktionen könnten dazu geführt haben, dass das Vertrauen an die bekannten Anbieter ein wenig gelitten hat.

Hierbei handelt es sich jedoch um ein grundlegendes Phänomen, welches mit dem Naturell des Menschen zu begründen ist. Der Verlauf der Geschichte zeigte immer wieder, dass nicht jede Art der Veränderung positiv bewertet wird. Wie „gefährlich“ KI letztendlich ist, wird sich sicherlich – wie so oft – in der Retroperspektive zeigen.

Fest steht: KI kann den Alltag erleichtern

Wer die Gerätschaften aus dem Bereich KI in seinem Haushalt optimal an seine Bedürfnisse anpasst, kann nachhaltig profitieren. Vor allem mit Hilfe entsprechender Skills und unter der Nutzung spezifischer Apps lassen sich alltägliche Vorgänge und Aufgaben, wie zum Beispiel

  • das Abfragen von Kochrezepten
  • die Öffnungszeiten von Restaurants in der Nähe
  • das Heraufziehen und Herunterlassen der Rollläden
  • das Anschalten von Licht und Heizung
  • das Erstellen von Einkaufslisten
  • das Vorlesen von Hörspielen

realisieren.

Smartphone mit Mikroy-Symbol
(Foto: pixabay.com, kaufdex)

Welche Geräte sich im Einzelfall am ehesten empfehlen, ist natürlich immer auch von den individuellen Erwartungen der Nutzer abhängig. Daher kann es sich lohnen, die verschiedenen Gerätschaften im Vorfeld miteinander zu vergleichen. Viele Produkte wurden in der Vergangenheit auch schon mit einem Display ausgestattet.

KI und der Schutz der eigenen vier Wände

Ein weiterer Aspekt, der für viele Nutzer von KI eine besonders wichtige Rolle spielt, ist der Schutz des eigenen Zuhauses vor Einbrechern. Auch wenn kriminellen Machenschaften durch den Einsatz von Apps und Überwachungskameras natürlich nicht zu 100% vorgebeugt werden kann, können die entsprechenden Aufnahmen bei der Ermittlung des Täters helfen. Gleichzeitig dürfte es den App Nutzer nachhaltig beruhigen, vom Pool aus über das Smartphone einen Blick auf die Wohnung werfen zu können, um zu sehen, dass sich alles in bester Ordnung befindet. Dies gilt vor allem sicherlich auch dann, wenn sich das betreffende Haus in einer Gegend befindet, in der es vergleichsweise oft zu einschlägigen Delikten kommt.

Bedroht KI wirklich Arbeitsplätze?

Keine Frage: die Möglichkeiten, die sich mit KI verbinden lassen, sind extrem breit gefächert und vermitteln oft den Eindruck, es bräuchte bald keine Menschen mehr, um die entsprechenden Tätigkeiten auszuführen. Dennoch wäre es sicherlich zu kurz gedacht, mit der Weiterentwicklung von KI auch eine Erhöhung der Arbeitslosenquote zu verbinden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich der Markt verändern wird.

Immerhin müssen die verschiedenen Apps, Skills und Geräte schlussendlich auch erfunden, konfiguriert und realisiert werden, um auf dem Smarthome Markt angeboten werden zu können. Die Basis hierfür bilden oft wissenschaftliche Studien, in deren Zusammenhang die unterschiedlichsten Daten abgefragt werden, um das Angebot noch besser an die Nachfrage anpassen zu können. Oftmals zeigt sich hierbei, dass das Bedürfnis an einer Vermenschlichung des Künstlichen durchaus gegeben ist.

Ziel vieler Produkte ist es unter anderem, die verschiedenen Elemente noch lebensechter wirken und so vielleicht noch nutzerfreundlicher werden zu lassen. Dementsprechend ist es wahrscheinlich, dass Smartspeaker und Co. auch in Zukunft weite Teile des Alltags bestimmen und in ein paar Jahren, ebenso wie das Internet, als Selbstverständlichkeit angesehen werden.

11.09.2019

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