Künstliche Haut für die Roboterhand - wissenschaft.de
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Künstliche Haut für die Roboterhand

Amerikanische Ingenieure haben eine angeblich perfekte Haut für Roboterhände entwickelt. Die Haut soll künstliche Finger feinfühlig genug machen, um beispielsweise mit den Instrumenten eines Chirurgen präzise Schnitte setzen zu können, berichten Jonathan Engel von der Universität Illinois und seine Kollegen im amerikanischen Fachmagazin Journal of Micromechanics and Microengineering ( Bd. 13, S. 353).

Die Haut besteht aus einem robustem Polymer mit eingelassenen Sensoren. Der Kunststoff soll der Haut auf verschiedensten Gegenständen festen Halt geben. Mit Hilfe der Sensoren könnte sich ein Roboter zudem ein ungefähres Bild von Dingen in seiner Umgebung ertasten.

Die Erfinder sehen mögliche Einsatzgebiete ihrer künstlichen Haut überall dort, wo Tastvermögen gefragt ist, Menschen aber bei einem Einsatz an ihre Grenzen stoßen würden oder in Gefahr geraten können. Das kann etwa in der Mikrochirurgie sein, bei der Erkundung ferner Planeten oder bei militärischen Einsätzen.

ddp/bdw – Andreas Wawrzinek
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