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Künstliches Gesicht soll Schwerhörigen das Telefonieren erleichtern

Ein Forscher aus Schweden hat ein Computergesicht entwickelt, das natürliche Sprache in Bewegungen von Zunge und Lippen übersetzen kann. Das künstliche Gesicht könnte eines Tages Schwerhörigen das Telefonieren erleichtern, teilt das Royal Institute of Technology in Stockholm mit.

Der Doktorand Jonas Beskow hat Gesichter von Personen beim Sprechen mit Hilfe von Kameras und Elektroden vermessen und aus den Daten das Computermodell entwickelt. Um das Modell zu testen, hat der Forscher vom Königlichen Institut für Technik Versuchspersonen einen verstümmelten und daher akustisch nur schwer wahrnehmbaren Text vorgespielt. Das Verständnis des Textes wurde jedoch durch den Anblick eines natürlichen Sprechers auf dem Bildschirm oder des künstlichen Gesichtes erleichtert.

Das Computermodell half den Zuhörern beim Verständnis des Gesprochenen fast genau so effektiv wie ein natürliches Gesicht, versichert Beskow. Das Modell sei sogar so gut, dass Taube den Text von den Lippen des animierten Gesichtes lesen könnten.

ddp/bdw – Andreas Wawrzinek
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