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Technik|Digitales

Trockenen Fußes von Spanien nach Marokko

Die Regierungen Spaniens und Marokkos wollen nach jahrelangen Verhandlungen mit umfangreichen Studien des Meeresgrunds in der Straße von Gibraltar beginnen. Dadurch soll die optimale Route eines Tunnels unterhalb der Meeresenge bestimmt werden, der den europäischen mit dem afrikanischen Kontinent verbinden wird. Darüber berichtet der Online-Dienst des britischen Wissenschaftsmagazins New Scientist.

Nach ersten Schätzungen wird der zwischen den Städten Punta Paloma in Spanien und Punta Malabata in der Nähe von Tangier verlaufende Tunnel etwa 38,5 Kilometer lang sein. Ungefähr 27 Kilometer würden dabei in einer Tiefe von etwa 300 Metern verlaufen.

Obwohl die Straße von Gibraltar an ihrem engsten Punkt nur etwa 19 Kilometer breit ist, kann der Tunnel aufgrund der großen Meerestiefe nicht an dieser Stelle gebaut werden. Geologische Studien sollen nun innerhalb der nächsten Jahre die genaue Route bestimmen.

Auf spanischer Seite wurde bereits ein kurzer, nur etwa 500 Meter langer Probetunnel gebohrt, der bei den geologischen Studien helfen soll. Aussagen spanischer Diplomaten zu Folge könnte mit dem Bau des eigentlichen Tunnels allerdings erst im Jahre 2008 begonnen werden. In seiner Endfassung soll dieser dann ebenso wie der unter dem Ärmelkanal verlaufende aus zwei Haupttunneln sowie einer kleineren Wartungsröhre bestehen.

Stefan Maier
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