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Winzige Leuchtdioden könnten brillante Bilder liefern

Physiker der Kansas State University wollen mit winzigen Leuchtdioden (LED) kleine, aber hoch auflösende Bildschirme entwickeln. Diese könnten in naher Zukunft in eine Videobrille integriert werden. Die Forscher haben dazu eine Kombination des Halbleiter-Materials Indiumgalliumnitrid auf einer Galliumnitrid-Oberfläche benutzt, wie sie im Fachblatt Applied Physics Letters beschreiben.

Einige Tausend dieser LEDs könnten durch Halbleiter-Chips gesteuert werden und ein hochbrillantes Bild liefern. „Dieser Ansatz hat einige Vorteile gegenüber konventioneller Bildschirmtechnologie“, meint Hongxing Jiang, leitender Autor der Studie. Im Unterschied zur Flüssigkristalltechnologie oder organischen LEDs brauchen diese Galliumnitrid-Elemente keine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung und halten eine hohe Stromstärke aus, die für eine ausreichende Helligkeit notwendig ist. Zudem könnten die innovativen LEDs über einen weiten Wellenlängenbereich von Ultraviolett bis ins Rote betrieben werden.

Nur rund zwölf Mikrometer (Millionstel Meter) misst der erste Prototyp im Durchmesser. Er hat eine Auflösung von zehn mal zehn Bildpunkten. Weil diese LEDs ihr blaues Licht selbst aktiv aussenden, können sie auch aus einem flachen Winkel betrachtet ein klares Bild liefern. Nun planen die Forscher, diese LED-Technologie für die anderen notwendigen Farben Grün und Rot weiter zu entwickeln. Die Auflösung wollen sie auf einige hundert Bildpunkte auf dem kleinen Areal erhöhen.

Jan Oliver Löfken
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