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Umwelt+Natur

Affen nutzen berauschende Pflanzen

Japanische Forscher beobachteten, wie Affen berauschende Pflanzen aßen. Das meldet der Nachrichtendienst „Ananova“.

In Guinea entdeckten die Verhaltensforscher um Michael Huffman vom Primaten-Forschungsinstitut an der Universität Kyoto Schimpansen und Gorillas, die Wurzeln halluzinogener Pflanzen verspeisten. Die Tiere hätten darauf Panikattacken durchlebt, als ob sie „von unsichtbaren Dingen“ gejagt worden wären, sagt Huffman.

Auch Menschen aus der Region nehmen laut Huffman eine dieser Wurzeln als Lustmittel zu sich. Berichten zufolge löse die Pflanze erst ein intensives Hochgefühl aus, dass in eine schwere Depression münden könne, berichten die Forscher in einer kommenden Ausgabe der „African Study Monographs“.

Verschiedene Affen in Afrika verzehren auch Sprösslinge des Kolabaumes, die Aufputschmittel wie Koffein und Theobromin enthalten, fand Huffman. Nach den Drogentrips würden sich manche Affen gar mit speziellen Pflanzen wie den Wurzeln des afrikanischen Strauches „Iboga“ entgiften.

ddp/bdw – Marcel Falk
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