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bild der wissenschaft im Mai

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Eine Weltpremiere: Zum ersten Mal haben Forscher eine Menschenform ausschließlich durch eine genetische Analyse entdeckt ? den Denisova-Menschen. Außerdem in der Mai-Ausgabe von bild der wissenschaft: Wie Neurowissenschaftler das Gehirn am Computer nachbauen, wir uns selbst betrügen, Computerstimmen vermutlich nie wirklich menschlich klingen werden und vieles mehr ?

Vermutet haben es die Paläonthologen schon lange: Nach dem Verschwinden des Homo erectus vor spätestens 250.000 Jahren kann Südostasien nicht menschenleer gewesen sein. Doch außer wenigen, bislang nicht klassifizierbaren Fossilienfunden in China fehlten jegliche Hinweise auf das ostasiatische Gegenstück zum europäisch-westasiatischen Neandertaler. Ein Sensationsfund führte vor Kurzem auf die Fährte des geheimnisvollen Denisova-Menschen, der nun von vor etwa 200.000 bis 40.000 Jahren fassbar wird. Auch in unserem Erbgut sind Forscher auf die Spuren des bislang unbekannten Urmenschen gestoßen. bdw-Redakteur Thorwald Ewe beschreibt die faszinierenden Ergebnisse.

Von der Evolution des Menschen zur Entstehung seiner Gedanken: Der Neurowissenschaftler Henry Makram will das komplette menschliche Gehirn am Computer nachbauen. Eine Sisyphus-Arbeit, mit der er sich für eine Milliarde Euro Fördergelder der Europäischen Union beworben hat.

Auch wenn wir unser Gehirn nicht bis ins Detail nachvollziehen können, ist der Evolutionsbiologe Robert Trivers überzeugt: Das Hirn trickst uns aus, damit wir andere besser belügen können ? denn woran wir selbst glauben, das können wir anderen leichter als Wahrheit verkaufen. bdw-Autor Klaus Wilhelm hat sich mit diesem Lug und Selbstbetrug auseinander gesetzt.

Angeblich überschnelle Neutrinos haben im vergangenen Jahr die Relativitätstheorie wackeln lassen. Doch inzwischen vermutet man, dass ein lockeres Kabel diesen Befund vorgetäuscht hat. Astronomie-Redakteur Rüdiger Vaas beschreibt für Sie die spannende Suche der Wissenschaftler nach der Wahrheit.

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