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Bluthochdruck senkende Mittel können Demenz vorbeugen

Bluthochdruckpatienten, die über mehrere Jahre blutdrucksenkende Mittel einnehmen, entwickeln seltener Altersdemenz oder sogar Alzheimer. Das haben belgische Mediziner in einer Studie an beinahe 3000 Patienten herausgefunden (The Archives of Internal Medicine, Ausgabe vom 14. Oktober).

Die Forscher um Jan Staessen von der Universität Leuven beobachteten über mehrere Jahre Patienten, die an einer europäischen Studie zu Bluthochdruck teilgenommen hatten. Im Rahmen dieser Untersuchung hatten sie entweder Blutdrucksenker oder ein Scheinmedikament bekommen. Nach dieser Studie waren dann alle Teilnehmer mit blutdrucksenkenden Medikamenten behandelt worden.

Von den Versuchsteilnehmern, die bereits während der ursprünglichen Studie wirksame Medikamente erhalten hatten, erkrankten nicht halb so viele an Demenz wie in der Placebogruppe, fanden Staessen und seine Kollegen. Sie hatten die Präparate damit insgesamt über einen Zeitraum von fast vier Jahren eingenommen. Nur die Langzeitbehandlung könne offenbar vor Demenz schützen, sagen die Forscher.

ddp/bdw – Cornelia Pfaff
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