Britischer Psychiater: Wurzel des Jazz liegt in der Schizophrenie - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Gesellschaft+Psychologie Umwelt+Natur

Britischer Psychiater: Wurzel des Jazz liegt in der Schizophrenie

Der Jazz könnte seinen Anfang in einer psychischen Krankheit genommen haben: Ohne seine Schizophrenie hätte Charles „Buddy“ Bolden, ein Urvater des Jazz, wohl nie die neue Richtung in der Musik eingeschlagen. Das hat der britische Psychiatrie-Professor Sean Spence auf einer Tagung von Psychiatern in London behauptet, meldet der Nachrichtendienst BBC.

Er hat zu improvisieren begonnen, da er keine Melodien in üblichem Sinne spielen konnte, sagte Spence. Bolden hatte zwischen 1900 und 1906 im Milieu von New Orleans als exzessiver Bandleader und Kornettist große Erfolge gefeiert und mit seinem improvisierten Stil den Jazz begründet. Nachdem er 1907 seine Mutter angegriffen hatte, wurde Bolden in eine Anstalt eingeliefert, wo er 24 Jahre später starb. Von seiner Musik gibt es keine Aufnahmen oder Aufzeichnungen.

Ulrich Dewald
Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Dossiers

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Dop|pel|al|bum  〈n.; –s, –al|ben; Mus.〉 doppeltes Musikalbum, beinhaltet zwei zusammengehörige Schallplatten od. CDs von einer Band od. einem Interpreten

Joch|bo|gen  〈m. 4 od. süddt., österr., schweiz. m. 4u〉 1 Gewölbe bzw. Gewölbebogen über einem Joch 2 〈Anat.〉 knöcherner Bogen des Gesichtsschädels der Säugetiere u. des Menschen, der von Oberkiefer, Schläfenbein u. Keilbein mithilfe des Jochbeins gebildet wird; ... mehr

Föh|re  〈f. 19; Bot.〉 Gemeine Kiefer: Pinus sylvestris [<ahd. for(a)ha, ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige