Erdmännchen müssen zur Schule - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Gesellschaft+Psychologie Umwelt+Natur

Erdmännchen müssen zur Schule

Wie der Nachwuchs von Erdmännchen (Suricata suricatta) durch den „Unterricht“ von Artgenossen auf das Überleben in freier Wildbahn vorbereitet wird, haben Alex Thornton und Katherine McAuliffe von der britischen University of Cambridge herausgefunden. Die Zoologen hatten die geselligen Schleichkatzen im Süden Afrikas mehrere Monate lang intensiv beobachtet.

Erdmännchen leben in Gruppen von etwa 40 Tieren. Für den Nachwuchs sorgen zu etwa 80 Prozent ein dominierendes Männchen und sein Weibchen. Die Erziehung der Jungen übernehmen andere erwachsene Tiere, von den Wissenschaftlern „Helfer“ genannt. Sie bringen den kleinen Erdmännchen zum Beispiel bei, Heuschrecken zu fangen oder Skorpione zu fressen, ohne sich am Giftstachel zu verletzen. Dabei führen die Helfer ihre Schüler nach und nach an immer schwierigere Aufgaben heran. Die Erdmännchen gehen etwa 90 Tage „zur Schule“. Dann haben sie das Erwachsenenalter erreicht und alle wichtigen Überlebenstricks gelernt.

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Tag|pfau|en|au|ge  〈n. 28; Zool.〉 Tagschmetterling von braunrotem Grundton mit je einem bläulich bunt schillernden Fleck (”Pfauenauge“) auf den vier Flügen: Vanessa io

März|be|cher  〈m. 3; Bot.〉 zur Gattung der Amaryllisgewächse gehörende Pflanze der feuchten Laubwälder, Gebüsche u. Wiesen, blüht März – April mit glockigen, weißen Blüten: Leucojum vernum; Sy Frühlingsknotenblume ... mehr

Fär|ber|schar|te  〈f. 19; Bot.〉 früher zum Gelbfärben benutzter Korbblütler: Serratula tinctoria

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige